Schon zwei Monate vor dem Osterfest herrschte in der “Rasselbande” geschäftiges Treiben. Leere Saftkartons vom Mittagessen wurden fleißig gesammelt – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Aus ihnen entstanden in den vier Gruppen der Einrichtung liebevoll gestaltete Osternester, die den Kindern zur Auswahl vorgestellt wurden. Ob Schäfchen oder Hasennest: Jedes Kind durfte selbst entscheiden, welches Körbchen es gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern gestalten wollte.
Mit großem Eifer wurde anschließend gebastelt, geschnitten, gemalt und geklebt. Die fantasievollen Nester schmückten schon bald die Gruppenräume und sorgten für eine festliche Osterstimmung.
Doch dann die große Überraschung: Am Mittwoch vor der Feier waren plötzlich alle Nester verschwunden. Die Aufregung war groß – wo konnten sie nur sein? Schließlich stand am nächsten Tag die Osterfeier an, und vielleicht würde sogar der Osterhase vorbeischauen.
Der Osterdonnerstag begann zunächst fröhlich mit dem bekannten Lied “Stups, der kleine Osterhase”. Danach stärkten sich die Kinder bei einem gemütlichen und leckeren Osterfrühstück in ihren Gruppen. Doch die Nester blieben weiterhin unauffindbar.
Für Ablenkung sorgte schließlich eine besondere Überraschung: Im Keller wartete ein Kasperltheater auf die Kinder. Dort erfuhren sie, dass eine Hexe den Osterhasen so sehr erschreckt hatte, dass dieser in diesem Jahr keine Eier bemalen konnte. Auch Kasperl, der helfen wollte, geriet in Schwierigkeiten und wurde kurzerhand in ein Krokodil verwandelt.
Doch gemeinsam mit den Kindern gelang es dem schlauen Kasperl, sich zurückzuverwandeln, die Hexe zu überlisten und sie schließlich – gut verschnürt – per Post auf eine weite Reise zu schicken. Ob nach Afrika oder Australien, darüber waren sich die Kinder nicht ganz einig – Hauptsache weit weg.
Gemeinsam mit der Prinzessin half Kasperl dem Osterhasen anschließend dabei, die Eier rechtzeitig zu bemalen. Und tatsächlich: Zurück in den Gruppen waren auch die verschwundenen Osternester wieder aufgetaucht. Versteckt unter Tischen oder hinter Regalen, versehen mit den persönlichen Zeichen der Kinder und gefüllt mit bunten Eiern sowie einem Schokohasen, warteten sie darauf, entdeckt zu werden.
Die Freude war riesig. So endete das Osterfest in der Rasselbande mit vielen strahlenden Gesichtern und einem klaren Fazit: Lieber Osterhase – bis zum nächsten Jahr!
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